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Eine Stadt mit Atmosphäre
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Frederikshavn verfügt über eine lange Fußgängerzone, die zum Einkaufsbummel einlädt. Dabei sollte man auch die vielen Skulpturen beachten, die überall in der Stadt stehen. Geht man nach Einbruch der Dämmerung spazieren, fallen einem die Lichtinstallationen der beiden hier ansässigen Firmen Roblon und Martin auf. Die sehenswerten Gebäude Krudttårnet, Frederikshavn Kirke und Kommandantboligen liegen ganz in der Nähe der Fußgängerzone.
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Im Stadtzentrum gibt es für Groß und Klein etwas zu sehen. Hier stehen interessante Gebäude und Kunstwerke und hier kann man prima einkaufen.
Der Platz Lodstorvet mit einer Lichtinstallation der Fa. Martin ist einen Besuch wert. Hier kann man vor den Cafés und Restaurants beim Essen und Trinken draußen sitzen.
Dass in der Fußgängerzone oft Musik erklingt, trägt zu der besonderen Atmosphäre bei. Was hier geboten wird, kann man unter dieser Webadresse nachlesen: www.frederik.nu (nur in Dänisch).
Fiskerklyngen
Bei diesem malerischen Viertel mit seinen gelben, mit roten Ziegeln gedeckten Häuschen aus dem 19. Jh. handelt es sich um ein Überbleibsel der ehemaligen Fischersiedlung Fladstrand. Damals gab es hier einen eigenen, kleinen Hafen. Der wurde jedoch zugeschüttet, als in den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts der Bahnhof hierher verlegt wurde.
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KrudttårnetDer alte Pulverturm, die Kirche Frederikshavn Kirke und das Haus Kommandantboligen liegen ganz in der Nähe der Fußgängerzone. Der von 1686 stammende Turm (Krudttårnet) lag ursprünglich 270 m weiter östlich, wurde aber wegen des Ausbaus der Werft 1974 umgesetzt.
Frederikshavn Kirke
Die Kirche wurde in den Jahren 1890-92 aus Kalksteinen errichtet. Es handelt sich um eine symmetrische, mit Kupferplatten gedeckte Kreuzkirche in romanischem Stil. Der Kirchturm ist 56,5 m hoch. Im Innenraum sind die Mauern weiß gekalkt und der Blick fällt auf große Gewölbe und vier mächtige Pfeiler. In der Kirche sind Sitzplätze für 1160 Personen.
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KommandantboligenDieses eindrucksvolle Gebäude stammt aus dem Jahre 1807. In der Mauer ist ein Gedenkstein für vier Matrosen eingelassen, die 1956 bei dem Versuch ihr Leben ließen, einen Jungen von einer treibenden Eisscholle zu retten. Die Uhr im Turm zeigt nur die Stunden an, denn sie verfügt nur über einen Zeiger.
Skulpturer, Stelen und Lichtinstallationen
Mehr als nur einen Blick wert sind die vielen, überall in der Stadt stehenden Kunstwerke, wie etwa die Granitstelen mit Tiermotiven in der Danmarksgade. In der Søndergade stehen riesige Stelen, gekrönt von einem leuchtenden Ring.
Bei einem Spaziergang nach Einbruch der Dunkelheit bemerkt man verschiedene Lichtinstallationen, die von den Firmen Martin und Roblon geliefert wurden.
Auf dem Platz Lodstorvet befindet sich ein computergesteuerter Lichtwerfer, der Licht in unterschiedlichen Abständen und Farben gen Himmel schickt.
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Attraktive Häuser Von den vielen interessanten Gebäuden seien hier Løveapoteket, Rosenborg und Svaneapoteket am Platz Fisketorvet genannt. Man sollte dort ruhig einmal den Blick nach oben richten, denn ihre Fassaden wurden im ursprünglichen Stil renoviert.
Die Fußgängerzone Sie ist sehr lang und reicht von der Danmarksgade (beim Platz Kirkepladsen) über die Kreuzung Søndergade/Rådhus Allé bis zur Havnegade (Platz Skandiatorv), wo sich die Fußgängerüberführung zu den Fähranlegern befindet.
In der Straße Søndergade stößt man auf die augenfälligen Granitstelen mit der Lichtinstallation der Fa. Roblon.
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Eine ‚helle’ Stadt Die Lichtwerfer in der Stadtmitte sowie die Lampen zur Beleuchtung der Gebäude und Kunstwerke werden in Frederikshavn gefertigt. Die Fa. Roblon stellt Lichtleiterfasern her und die Fa. Martin gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Laserlichtanlagen. Letztere liegt am westlichen Stadtrand und bietet am Abend einen tollen Anblick, denn die große Glashalle des Werkes erstrahlt in wechselnden Farben und Mustern.
Ein Turm wird umgesetzt
Als der ‚Krudttårn’ umgesetzt werden sollte, wurden zur Stabilisierung zunächst zwei Betonringe darum gesetzt. Mit Hilfe von Hebewerkzeugen wurde er dann angehoben und auf Kufen bewegt. 13 Monate dauerte es, das 4.500 t schwere Gebäude um 270 m zu versetzen. Am 5. August 1976 konnte er an seinem neuen Platz wiedereröffnet werden.
Altarbild von Michael AncherDer berühmte ‚Skagenmaler’ schuf das sakrale Kunstwerk, das das Zusammentreffen zwischen den Jüngern und dem auferstandenen Christus am See Genezareth darstellt. Das muschelförmige Taufbecken wird von einem knienden Marmorengel getragen. Er wurde in St. Petersburg aus einem Stück Marmor herausgearbeitet.
Altarbild mit einem bekannten Gesicht Es heißt, dass der lebenslustige Dichter Holger Drachmann seinem Freund Michael Ancher für einen der Jünger Modell gestanden hatte.
Weil das nicht so gut ankam, war der Maler gezwungen, die Gestalt später zu verändern. Den Schatten, den man noch immer erkennen kann, ließ er jedoch bestehen.
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